Fragment uit Duitse vertaling ‘Het Bureau’

„Setzen Sie sich”, sagte Beerta gemessen.

Veerman zog einen Stuhl unter dem Tisch hervor und stellte ihn direkt vor Beerta, so dass sie fast Knie an Knie saßen. „Ich habe Sie ein paarmal vergeblich gesucht.”

„Ich war nicht da.” „Das habe ich gemerkt. Aber Sie hätten da sein müssen.” Veerman reagierte nicht. Als Maarten sich umdrehte, sah er, dass er seinen Kopf etwas nach vorn geschoben hatte und rot geworden war.

„Sie wissen, dass wir eine Dreiviertelstunde Mittagspause haben, und nicht anderthalb, wie Sie das gelegentlich machen.”

Veerman war nun puterrot. Es war beängstigend, zu sehen, wie die Wut sich in seinem Kopf aufstaute. „Und wer sagt das?”, brach es aus ihm hervor.

„Ich sage das”, sagte Beerta ungerührt. „Und was gibt Ihnen das Recht dazu?”

„Das ist meine Pflicht.” „Das ist Ihre Pflicht!”, wiederholte Veerman wütend. „Wissen Sie eigentlich, wer hier vor Ihnen sitzt?” Er schob seinen Kopf noch weiter nach vorn, so dass seine Nase fast die von Beerta berührte, der jedoch nicht zurückwich. „Vor Ihnen sitzt ein Genie, Herr Beerta! Und Genies tadelt man nicht, wenn sie zu spät kommen.”

„Da bin ich anderer Meinung, Herr Veerman. Auch Genies müssen pünktlich sein.”

„Genies haben ihre eigene Zeit!”, rief Veerman wütend.

Maarten hatte aufgehört zu arbeiten. Er beobachtete die Szene, bereit, zu Hilfe zu eilen, wenn es nötig sein sollte, auch wenn er keine Ahnung hatte, wie er das bewerkstelligen sollte.

J.J. Voskuil ‘Das Büro. Direktor Beerta’ Vertaling Gerd Busse